thumb|Christina Aguilera
Christina María Aguilera Madonna, Mariah und Christina gehören zu den ReichstenSie ist seit dem 19. November 2005 mit dem Musikproduzenten Jordan Bratman verheiratet.
[FocusOnline: Christina Aguilera: Gebändigt vor den Altar] Am 12. Januar 2008 wurde das Paar Eltern eines Sohnes.
[SpiegelOnline: Christina Aguilera ist Mutter geworden]
Musikalische Karriere
1998–2001
1998 wurde sie ausgewählt, den Song
Reflection für den Disney-Zeichentrickfilm Mulan zu singen. Der Song erreichte Platz 16 der amerikanischen Single-Charts und wurde für einen Golden Globe Award nominiert. RCA Records gab Aguilera in derselben Woche einen Plattenvertrag.
Genie in a Bottle war der kommerzielle Durchbruch für Christina Aguilera. Das Lied war sowohl im Radio als auch bei den Plattenverkäufen erfolgreich. Ihr Album
Christina Aguilera wurde in den USA am 24. August 1999 veröffentlicht. Es wurde allein in den USA mehr als acht Millionen Mal verkauft und wurde Nummer eins der Billboard-Charts. Drei Single-Auskopplungen erreichten Platz eins, eine Auskopplung Platz drei in den Charts.
Im Februar 2000 erhielt sie bei der 42.Grammyverleihung den Grammy als „Best New Artist“; dies gilt als Überraschungserfolg, da zu dieser Zeit nur die Single
Genie in a Bottle ausgekoppelt war. Des Weiteren traf Aguilera auf eine Konkurrenz mit starken Verkaufszahlen wie Britney Spears, Kid Rock oder Macy Gray.
Im Jahr 2000 folgte sie dem allgemeinen Latin-Trend und veröffentlichte ihr erstes spanisch gesungenes Album
Mi reflejo. Darauf befinden sich spanisch gesungene Versionen ihres Debüts und zusätzliche spanische Lieder. Nach einem Monat folgte die Weihnachts-CD
My Kind of Christmas.
Trotz des großen Erfolgs ihres Debütalbums war Aguilera mit der Musik und dem Image unzufrieden, die ihr Management für sie bereithielten. Zu dieser Zeit wurde sie als Teenie-Pop-Künstlerin vermarktet. Öffentlich verkündigte sie, dass ihr nächstes Album sowohl musikalisch als auch textlich mehr Tiefgang haben werde. In diesem Zusammenhang trennte sie sich nach einem Rechtsstreit von ihrem Manager.
Im Jahre 2001 arbeitete sie mit Mýa, Lil' Kim und Pink zusammen und veröffentlichte
Lady Marmalade. Der Song erreichte in vielen Ländern Platz eins und gewann einen Grammy in der Kategorie „Best Pop Collaboration with Vocals“. Es ist der Titelsong des Films
Moulin Rouge.
2002–2003
Am 29. Oktober 2002 folgte nach langer Verzögerung Aguileras zweites englischsprachiges Album
Stripped. Die meisten Lieder auf dem Album wurden von Aguilera mitgeschrieben, einige davon haben einen biografischen Bezug.
Musikalische Einflüsse auf diesem Album sind Rhythm and Blues, Gospel, Soul, Hip-Hop und sogar Jazz (auf
Impossible, einer Zusammenarbeit mit Alicia Keys). In der Musikkritik wurde
Stripped sehr wohlwollend aufgenommen und als zweifellose Weiterentwicklung der Künstlerin gewertet.
Das neue Image der Nachwuchsdiva wurde allerdings von den meisten amerikanischen Kritikern nicht so gut aufgenommen wie ihre anfängliche PR als unschuldige Pop-Kindsfrau zum Erstlingsalbum: Kontroverse, sehr freizügig und demonstrativ sexualisierte Outfits erregten bei Videoclippremieren und Auftritten die Öffentlichkeit. Auch ließ sie sich für Magazine wie
Maxim,
Rolling Stone und
Cosmo Girl nackt und halbnackt fotografieren. Sie bestritt, dass dies aus Publicity-Gründen geschah, vielmehr wolle sie damit ihr Image ihrer Persönlichkeit anpassen.
Dieses neue Image hatte in den USA einen teils negativen Effekt.
Stripped erreichte in den US-Charts nur die Top 5, trotz der letztlich vierfachen Platin-Auszeichnung, und die Single-Auskopplungen hatten nur mäßigen Erfolg auf den 20er- bis 40er-Rängen der Billboard Hot 100, mit Ausnahme der Grammy-prämierten Ballade
Beautiful, die bis in die Top 3 der Hot 100 aufstieg.
Stripped setzte in den USA circa vier Millionen Exemplare ab. Weltweit konnte die LP mit 9 Millionen Verkäufen fast an den Erfolg ihres Debütalbums anknüpfen, was eine sehr hohe Leistung in der Musikbranche ist; auch die Singleauskopplungen erreichten sämtlich beinahe überall Hitstatus. Ihre US-Tournee von 2003 (gemeinsam mit Justin Timberlake und The Black Eyed Peas als Vorgruppe) wurde von den Rolling-Stone-Lesern zur besten des Jahres gewählt.
Während der MTV Video Music Awards im August 2003 kam es während der Eröffnungsperformance mit Madonna und Britney Spears zu jeweils einem Kuss der Jüngeren mit der Queen of Pop. In den Medien sorgte jedoch nur der Kuss mit Britney Spears für Sensationsmeldungen.
2004–2007
thumb|Aguilera bei einem Auftritt in
(2006)]Aguilera vollzog 2004 einen Wechsel hin zu einem erwachseneren Image. Sie änderte erneut ihre Haarfarbe, nahm den Werbesong
Hello für Mercedes-Benz auf und stellte sich für Werbezwecke für die A-Klasse des Automobilherstellers zur Verfügung.
Im Vorfeld der amerikanischen Präsidentschafts-Wahlen engagierte sie sich in einer Kampagne dafür, dass junge Leute zur Wahl gehen sollten. Dies unterstrich sie auch bei Auftritten in Talk-Shows wie der von Oprah Winfrey und einer Show auf MTV, die sie moderierte. Ende 2004 veröffentlichte Aguilera zwei Singles,
Car Wash aus dem Soundtrack des Films Große Haie – Kleine Fische und
Tilt Ya Head Back als Kooperation mit Nelly, die außerhalb der USA recht erfolgreich waren. Im November 2004 wurde außerdem ihre erste Live-DVD von einer Konzert-Tour im Vereinigten Königreich veröffentlicht. Dezember 2004 stellte sie Ihr Parfüm
Xpose vor.
Februar 2005 gab sie ihre Verlobung mit Jordan Bratman (* 1977), einem US-amerikanischen Musikproduzenten bekannt, den sie am 19. November 2005 in Napa Valley, Kalifornien, heiratete. Für eine Zusammenarbeit mit Herbie Hancock – ein Cover von Leon Russell – im August 2005 erhielten die beiden eine Grammy-Nominierung und traten gemeinsam bei der Verleihung auf.Außerdem trat sie beim 50. Geburtstag von Disneyland auf, wo sie
When You Wish Upon a Star vortrug. Sie arbeitete auch mit Andrea Bocelli bei dem Lied
Somos novios zusammen. Das dazugehörige Album
Amore von Bocelli wurde Anfang 2006 veröffentlicht.
Aguilera hat mehrfach ihr Interesse bekundet, Schauspielerin zu werden. Die ihr bis dahin angebotenen Rollen hat sie jedoch stets abgelehnt. Sie lehnt es ab, Rollen zu übernehmen, die ihr oder ihrem Charakter ähneln und wartet weiter auf passende Angebote.
Am 11. August 2006 veröffentlichte sie ihr drittes Studioalbum unter dem Titel
Back to Basics. Es beinhaltet die Hitsingle
Ain’t No Other Man und ist von der Musik der 20er, 30er und 40er Jahre beeinflusst.
Back to Basics konnte sich in 17 Nationen auf dem ersten Platz der Charts platzieren. Es folgte die Ballade
Hurt, die in Kontinentaleuropa ein riesiger Erfolg wurde. Daraufhin ging Aguilera auf ihre
Back-to-Basics-Worldtour, die sie durch Europa, Nordamerika, Asien und Australien führte. Ende 2006 veröffentlichte Diddy ein Lied mit Christina Aguilera,
Tell Me.
Anfang des Jahres wurde die dritte Single-Auskopplung
Candyman veröffentlicht. Sie konnte wie ihre Vorgänger-Single
Hurt in den USA nicht an die Erfolge der ersten Single
Ain’t No Other Man anknüpfen. In Australien/Ozeanien wurde es ein großer Erfolg.
seit 2008
Zum Ende des Jahres 2008 veröffentlichte Christina Aguilera ihr erstes Greatest-Hits-Album
Keeps Gettin' Better - A Decade of Hits. Die erste Single daraus war
Keeps Gettin' Better. Der deutsche Veröffentlichungstermin war der 24. Oktober 2008. Sowohl das Album als auch die Single waren im Vergleich zu ihren früheren Veröffentlichungen nur mäßig erfolgreich.
Des Weiteren arbeitet sie bereits an ihrem vierten Studioalbum, welches 2009 erscheinen soll.
Diskografie
Alben
Singles
Auszeichnungen
- Grammy Awards
- 2000: Best New Artist: Christina Aguilera
- 2002: Best Pop Collaboration with Vocals: „Lady Marmalade“
- 2004: Best Female Pop Vocal Performance: „Beautiful“
- 2007: Best Female Pop Vocal Performance: „Ain’t no other man“
- Latin Grammy Award
- 2001: Best Latin Pop Vocal Album: „Mi Reflejo“
- MTV Europe Music Award
- 2003: Best Female
- 2006: Best Female
DVDs
- 2000: Genie gets her wish - Autobiographisches Video (US #1)
- 2001: My Reflection - Aufzeichnung eines Konzertes von ABC (US #1)
- 2004: Stripped – Live in the U.K. - Video live aus dem Wembley-Stadion in London (US #3)
- 2008: Back to Basics: Live and Down Under - Aufzeichnung der Back to Basics Tour
Konzerte und Tour
Tour
- 1997: The Spinning Tour
- 2000: TLC Tour (Opening Act)
- 2000: Sears & Levis US Tour
- 2001: Latin America Tour
- 2003: The Justified & Stripped North American Tour
- 2003: The Stripped World Tour
- 2006–2007: Back to Basics World Tour
Konzerte
- 2003: Atlantis Birthday Concert (Bahamas)
- 2004: Mercedes Benz: Follow Your Own Star Concert Tour (Italy/Germany)
- 2005: Nelson Mandela Children’s Fund Benefit Concert (South Africa)
- 2005: Unite of the Stars Gala Banquet (South Africa)
- 2006: Back To Basics Showcase (France/UK)
- 2006: 8th Motorola Anniversary (USA)
- 2006: Yahoo!/Nissan Live Sets (USA)
Einzelnachweise
Weblinks
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