Faber, auch
Faberrebe, ist eine Rebsorte, die 1929 von Georg Scheu an der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey aus Weißburgunder und Müller-Thurgau gekreuzt wurde. Der Sortenschutz erfolgte 1967.
Diese Weißweinorte bringt ausgeprägt fruchtigen Wein mit einem charakteristischen leichten Muskataroma hervor. Die Reife erfolgt früh bis mittelfrüh. Eine besondere Botrytisanfälligkeit der Beeren ist nicht vorhanden. Dagegen besteht eine Anfälligkeit gegen Stiellähme, der durch geeignete Kulturmaßnahmen entgegengewirkt werden kann. Außerdem neigt sie zu starker Geiztriebbildung.
Im Jahr 2001 waren in Deutschland circa 600 Hektar Rebfläche mit der Faberrebe bestockt.
Synonyme: Faberrebe, Zuchtnummer Az 10375
Abstammung: Weißburgunder x Müller-Thurgau
Literatur
- Walter Hillebrand, Heinz Lott und Franz Pfaff, Taschenbuch der Rebsorten, Fachverlag Fraund, Mainz 13. Auflage 2003 ISBN 3-921156-53-x
Weiße Rebsorte
Faberrebe